Kategorie: Neubokel allgemein (Zeitung)
Erstellt am Samstag, 28. April 2012
Geschrieben von ust, Aller-Zeitung
Gesprächsrunde im Landcafé: Sanierung von Straßen, Flyer für den neuen Wanderweg
Wo drückt den Neubokelern der Schuh? – eine Antwort darauf gab?s am Donnerstagabend im Landcafé. ULG, FDP, Grüne, SPD und Piraten hatten zum Bürgerabend eingeladen. „Wir sind begeistert von der Resonanz", strahlte ULG-Mann Stefan Hölter. Er moderierte die Premiere mit mehr als 30 Gästen.
„Bauen in Neubokel ist ein heißes Thema", stellte Hölter eingangs fest. Das Publikum stimmte ihm zu. „Nach Stadtrechnung hätten wir in Baulücken im Ortskern noch 25 Bauplätze, doch wir wissen nicht genau wo", wünschte sich Dr. Erika Bader-Krebsbach (FDP) Detailinfos von der Verwaltung.
„Wir müssen den jungen Neubokelern Bauland anbieten", forderte Ortsbrandmeister Martin Schneider. Die Chance für ein kleines Baugebiet bestünde nördlich des Tuunkampes, so Hölter. Das Bauland nur den Neubokelern vorzhuhalten, sei jedoch nicht machbar.
„Der Neubokeler" heißt ein Wanderweg rund um den Ort. Hölter will den Pfad „in lustiger Runde" mit allen Neubokelern erkunden. Ein Flyer für den Wanderweg sei geplant. „Er wird auch auf der Ortstafel zu finden sein", versicherte Bürgermeister Torsten Genz (CDU), der als Gast am Bürgerabend teilnahm.
Diskussion in Sachen Schranke für den Weg „Zum Lehmbusch". Eine Sperre dürfe kein Hindernis für Feuerwehr, Rettungsdienste und Landwirte sein.
Die Bürger wünschen sich zudem ein Gesamtkonzept für die Sanierung von Neubokeler Straßen. „Die Sanierung des alten Kirchweges darf nur in Abstimmung mit dem ASG erfolgen", verwies Manfred Wilke auf eine notwendige Kanalerneuerung.
Kategorie: Neubokel allgemein (Zeitung)
Erstellt am Freitag, 23. März 2012
Geschrieben von Aller-Zeitung
Aktion saubere Landschaft in Neubokel
35 fleißige Helfer, darunter zwölf Kinder auch aus der Jugendwehr säuberten jetzt Straßen-
und Wegesränder in der Gemarkung von achtlos weg geworfenem Müll.
„Unter anderem wurde ein großer Haufen Bauschutt gefunden", so Ortsbürgermeister Torsten Genz. Der gesammelte Unrat landete in einem Container. Ärgerlich: „Leider wurde der Container noch von Unbekannten dafür genutzt, um ihren Hausrat zu entsorgen."
Nach zwei Stunden war die diesjährige Aktion saubere Landschaft Geschichte und der Grillstand von Reiner Kyskiewicz belohnte die fleißigen Sammler. „Tolle Idee", so der Kommentar von Manfred Hollenbach. Und auch dem Neubokeler Neubürger Hagen Habekost, der gerade von Braunschweig hierhin umgezogen ist, gefiel die Aktion: „Das ist eine gute Gelegenheit, Land und Leute hier einmal besser kennen zu lernen."
Kategorie: Neubokel allgemein (Zeitung)
Erstellt am Freitag, 23. März 2012
Geschrieben von apo, Aller-Zeitung
Ortsbürgermeister Torsten Genz setzt Belohnung für Hinweise aus
Ein verletztes Reh, eine gestohlene Wildkamera – Neubokels Ortsbürgermeister Torsten Genz hat in diesen Tagen viel Ärger. In seinem Waldstück nahe des Ortes muss ein Unbekannter auf einen Baum geklettert sein und klaute die gerade erst installierte Kamera. „Wer Hinweise auf den Täter geben kann, erhält 100 Euro Belohnung."
Der Reihe nach: Letzte Woche fand Genz in seinem Waldstück ein verletztes Reh. Ehe er einen zuständigen Jäger ausfindig machen konnte, der sich um das Tier kümmerte, verstarb dieses. Daraufhin kam Genz auf die Idee mit der Wildkamera. „Ich wollte herausfinden, wie viele Tiere in dem Waldstück sind."
Für rund 300 Euro kaufte der Neubokler eine Wildkamera. Ein Gerät, das bei Tages- und Nachtlicht Aufnahmen der Waldtiere macht.
Den in Tarnfarben gehaltenen Apparat hängte Genz am Sonntag in dreieinhalb Meter Höhe an einen Baum. Doch statt schöner Tierbilder schaute er in die Röhre. Die Kamera war verschwunden, wie Genz am Mittwoch feststellen musste. Ob der Täter mit einer Leiter anrückte, oder aber „ein guter Kletterer" ist, kann Genz nur vermuten. Auch, ob der von ihm gefundene illegal entsorgte Gartenabfall in dem Waldstück in Zusammenhang mit dem Diebstahl der Kamera steht, kann er nur vermuten. „Vielleicht hatte da ja jemand Angst, durch die Kamera erwischt zu werden."
Auf jeden Fall will der Ortsbürgermeister der Sache auf den Grund gehen und hofft nun auf Hinweise unter Tel. 05371-17957, die er bei Erfolg mit 100 Euro belohnen möchte. „Oder aber der Täter gibt mir anonym die Kamera zurück", sagt er.
Ein verletztes
Reh, eine gestohlene
Wildkamera – Neubokels
Ortsbürgermeister Torsten
Genz hat in diesen Tagen viel
Ärger. In seinem Waldstück
nahe des Ortes muss ein Unbekannter
auf einen Baum
geklettert sein und klaute
die gerade erst installierte
Kamera. „Wer Hinweise auf
den Täter geben kann, erhält
100 Euro Belohnung.“
Der Reihe nach: Letzte Woche
fandGenz in seinemWaldstück
ein verletztes Reh. Ehe
er einen zuständigen Jäger ausfindig
machen konnte, der sich
um das Tier kümmerte, verstarb
dieses. Daraufhin kam
Genz auf die Idee mit der
Wildkamera. „Ich wollte herausfinden,
wie viele Tiere in
dem Waldstück sind.“
Für rund 300 Euro kaufte
der Neubokler eine Wildkamera.
Ein Gerät, das bei Tages-
und Nachtlicht Aufnahmen
der Waldtiere macht.
Den in Tarnfarben gehaltenen
Apparat hängte Genz am
Sonntag in dreieinhalb Meter
Höhe an einen Baum. Doch
statt schöner Tierbilder schaute
er in die Röhre. Die Kamera
war verschwunden, wie Genz
am Mittwoch feststellen musste.
Ob der Täter mit einer Leiter
anrückte, oder aber „ein
guter Kletterer“ ist, kann
Genz nur vermuten. Auch, ob
der von ihm gefundene illegal
entsorgte Gartenabfall in dem
Waldstück in Zusammenhang
mit dem Diebstahl der Kamera
steht, kann er nur vermuten.
„Vielleicht hatte da ja jemand
Angst, durch die Kamera erwischt
zu werden.“
Auf jeden Fall will der Ortsbürgermeister
der Sache auf
den Grund gehen und hofft
nun auf Hinweise unter Tel.
05371-17957, die er bei Erfolg
mit 100 Euro belohnen möchte.
„Oder aber der Täter gibt
mir anonym die Kamera zurück“,
sagt er.
Kategorie: Neubokel allgemein (Zeitung)
Erstellt am Freitag, 24. Februar 2012
Geschrieben von jr, Aller-Zeitung
Ortsrat Neubokel plädiert für Verschieben der Grenzen – Rundwanderweg kommt im Frühjahr
Nicht ganz einverstanden waren Teile des Ortsrats auf der Sitzung am Mittwoch mit der von der Verwaltung vorgestellten Entwurfsfläche für das Naturschutzgebiet „Aller, untere Leine, untere Oker": Von einer „Einzwängung der Ortschaft" war die Rede.
An einigen Stellen rücke das geplante Naturschutzgebiet viel dicht an den Ort heran. Im Hinblick auf mögliche spätere Bebauung – im Naturschutzgebiet nahezu unmöglich – sei Abstand vom Ortsrand zu begrüßen, erklärte Ratsherr Reiner Kyszkiewicz.
Kategorie: Neubokel allgemein (Zeitung)
Erstellt am Dienstag, 14. Februar 2012
Geschrieben von rtm, Aller-Zeitung
Stadt sieht in neuen Siedlungen im Dorf keinen Sinn
Sollte Neubokel wachsen, dann nur im Inneren. Die Nähe zu Aller und Wäldern begrenzt das Wachstum nach außen. Die Verwaltung rät nicht nur deshalb von Baulandausweisungen ab. Damit befasst sich der Ortsrat am Mittwoch, 22. Februar, 19 Uhr, im Landcafé.
Das Gremium hatte die Verwaltung beauftragt, Möglichkeiten zur Ausweisung weiterer Baugrundstücke in Neubokel zu prüfen. Das Ergebnis: 25 unbebaute Grundstücke und bebaubare Grundstücksteile innerhalb Neubokels wären aktuell verfügbar.
„Ein Bereich zwischen Kaiserholz und Tuunkamp ließe sich noch zusätzlich in etwa fünf weitere Grundstücke parzellieren", heißt es in der Vorlage für den Ortsrat.
Eine Ausdehnung wäre laut Verwaltung nur nach Norden, Nordwesten und Nordosten möglich. Doch: „Nach Auffassung der Verwaltung sollten vor Inanspruchnahme des Außenbereichs für eine Neubebauung die zahlreichen Baulücken im Ort aktiviert werden." Wenn Neubokel überhaupt noch wachsen sollte angesichts des demografischen Wandels mit Bevölkerungsrückgang und Abwanderung in die Städte.
Gifhorn wachse in Gamsen, auch gebe es innerstädtisch mit dem alten Krankenhausgelände Wohnbau-Potenzial. „Eine Ausweisung von Bauland in der Ortschaft Neubokel wäre daher auch aus gesamtstädtischer Sicht kontraproduktiv und nicht sinnvoll."